Schöne Beine – Besenreiserentfernung von Oktober bis Ostern

Sehr viele unserer Patientinnen und mittlerweile auch immer mehr Männer kommen aufgrund dieser oft als hässlich empfundenen Äderchen auf den Beinen. Der Name „Besenreiser“ kommt übrigens daher, dass in früheren Zeiten Reisig (getrocknete Hölzer) gesammelt und dann zu einem Besen zusammengebunden wurde. Dieses Bild ähnelt der Erscheinung von den Äderchen auf den Beinen.

Es handelt sich um sehr feine erweitere Venen, die in der obersten Hauschicht verlaufen. Sie sind bläulich oder hellrot. Oft beträgt der Durchmesser nicht einmal ein Millimeter.

Wichtig zu wissen ist: Besenreiser sind eine abgeschwächte Form des Venenleidens. Sie können ein rein kosmetisch-ästhetisches Problem sein, sind aber manchmal ein Zeichen für ein tieferliegendes Problem – also eine Krampfadererkrankung.

Das am häufigsten eingesetzte und sehr effektive Verfahren ist die Verödung. Mit einer hauchfeinen Nadel wird ein Verödungsmittel in die winzigen Äderchen gespritzt. Mit dieser Therapie (auch Sklerosierungstherapie) lässt sich meist ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Das Verödungsmittel verursacht Reaktionen der Gefäßwände, die zu einem Verschluss führen. Der Körper baut diese Blutgefäße dann ab.

Die Höchstmenge des Verödungsmittels, die man injizieren darf ist begrenzt. Außerdem sollte man vorsichtig vorgehen um unerwünschte Wirkungen zu vermeiden. Daher sind mehrere Sitzungen zur Behandlung der Besenreiser notwendig.

Die Behandlung erfolgt ambulant. Eine gründliche phlebologische Untersuchung ist Voraussetzung, weil es sonst zu unschönen neuen Besenreisern kommen kann. Die betroffenen Stellen werden desinfiziert und es erfolgt die Injektion des Verödungsmittels mit einer winzigen Spezialnadel. Danach wird ein Verband oder ein zuvor angepasster Kompressionsstrumpf angelegt. Dies dient der Verbesserung des kosmetischen Ergebnisses. Im Anschluss an die Verödung sollte man eine halbe Stunde spazieren gehen, damit überschüssiges Verödungsmittel im Blut abtransportiert werden kann. Sauna, heiße Bäder und schweres Heben sollte in den ersten Tagen nach der Injektion gemieden werden. Sportarten wie Joggen, Schwimmen oder Walken sind problemlos möglich.
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